Schneider, Neue Beiträge over o.m. Hauberg, Eltenberg en Monreberg.

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ferry3
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Schneider, Neue Beiträge over o.m. Hauberg, Eltenberg en Monreberg.

Bericht door ferry3 » Ma 16 Mei 2016, 16:09

https://www.google.nl/url?sa=t&rct=j&q= ... bKJb6okcLw

Uittreksel:


Von einiger Bedeutung für die Siedlungen der germanischen
Periode sind ohne Zweifel alle diese verschiedenen Strassen ge-
wesen, denn immer sind es noch heute blühende Ortschaften, die
von ihnen berührt werden. Weitaus am wichtigsten aber ist
doch jene an erster Stelle beschriebene Strasse. Wie an ihr
ehemals die Villen der römischen Offiziere und Beamten sowie
die Wartthürme standen, so liegen an ihr späterhin die Burgen
und Dörfer, die als die ältesten und hervorragendsten im Mittel-
alter erwähnt werden. So wird uns MUNNA auf dem MONREBERG bei Kalkar,
die erste Hoch warte rheinabwärts von Castra
vetera, noch oftmals begegnen. Daran schliesst sich an der
Schlossberg bei CLEVE, auf dem nach der übereinstimmenden An-
nahme aller Forscher gleichfalls ein Wartthurm errichtet war.
Mancherlei spricht dafür, dass die Warte auf dem TEUFELSBERG
bei Holedorn in Zusammenhang steht mit einer der Burgen, die
gerade in dieser Gegend im Mittelalter genannt werden. 4 ) Die

Festung endlich auf dem nördlichsten Gipfel der Hügelkette,
auf dem FALKHOF bei Nymwegen, muss schon in fränkischer Zeit
zu neuem Glänze erstanden sein. 1 )
Aber auch auf dem rechten Rheinufer und in dem Delta-
land haben die wenigen Kastelle, die Oberhaupt vorhanden waren,
die römische Herrschaft fiberdauert.

---Der ELTENBERG zumal wird uns noch später beschäftigen. An seinem Fusse aber, etwa da,
wo Drusus seine Flottenstation gehabt und seinen Hafen aus-
gegraben hatte, liegt im 10. Jahrhundert der HAUBERG, der als eine
uneinnehmbare Festung gilt---

(!)

An der Stelle endlich, wo castra
Herculis gewesen war, erhebt sich im Mittelalter das Schloss DORENBURG.

Die wichtigsten der Anlagen, von denen hier berichtet wurde,
sind schon in der Frühzeit römischer Herrschaft am Niederrhein
vorhanden gewesen. Manche Bauten der älteren Periode wer-
den gleich im grossen Aufstand der Bataver zu Grunde gegangen
sein. Die Zeit, in der man bereits auf grosse Expeditionen ver-
zichtete und sich auf die Behauptung des älteren Besitzes ein-
richtete, scheint vor allem die Epoche gewesen zu sein, in der
auf dem linken Rheinufer jenes künstliche System von Hoch-
warten und Festungsanlagen ausgebildet wurde, die unter einander
durch Feuersignale in Verbindung standen. Bald aber kam die
Periode, in der es nicht mehr genügte, sich durch so wohlüber-
legte Vorkehrungen gegen plötzliche Ueberfälle zu schützen.
Da die Defensivkraft der Hochwarten den germanischen Gewalt-
haufen gegenüber nicht mehr ausreichte, ging man dazu über,
neben den Burgen ständige Lagerplätze einzurichten, die einen
sehr viel wirksameren Schutz verschafften und zugleich die
Möglichkeit darboten, im Fall der Noth jene Burgen mit aus-
reichender Besatzung zu versehen. Freilich waren diese Stand-
lager denen, die einstmals das offensive Römerthum errichtet
hatte, nur allzu unähnlich. Typisch für diese Vorkehrungen der
spätrömischen Epoche ist das Lager in der jetzigen Kolonie
Neulouisendorf, das einmal den Bewohnern von Btirginatium Schutz
gewähren, andererseits die Hochwarte auf dem MONREBERG ver-
stärken sollte. 2 )

*) Schneider, Die Rheinlandschaft von Nymwegen bis Xanten S. 26 ff.
und neuerdings Plath, Nimwegen, Deutsche Rundschau, Bd. 22 (1895) S. 117 ff.
2 ) Schneider. Neue Beitrage S. 77 flF.

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